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Google löscht bösartige Webseiten aus seinem Index |
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US-Medienberichten zufolge haben Google und Microsoft Live ihren Suchindex von Tausenden von Seiten bereinigt,
die bekannt dafür sind, Schädlinge zu verbreiten. Die
Suchmaschinenanbieter reagieren damit auf einen Hinweis des
Sicherheitsunternehmens Sunbelt, das über das Problem von Suchtreffern,
die zu bösartigen Seiten führen, in seinem Blog berichtet hatte.
Yahoo indexiert den Angaben von Sunbelt zufolge allerdings weiterhin
die Seiten und durchsucht sie per Crawler. Yahoo soll aber eine Liste
verdächtiger Seiten bei Sunbelt angefordert haben. Google und Microsoft
wollen mit diesem Schritt verhindern, dass Anwender durch den Klick auf
ein Suchergebnis auf einer bösartigen Seite landen. Bereits durch die
Suche nach alternative Router-Firmware oder nach Anleitungen für Excel
stoße man laut Sunbelt auf zehntausende von Seiten, die Rootkits,
Video-Codecs mit Backdoors und manipulierte IFrames enthalten.
Allerdings soll Yahoo derzeit weniger fragwürdige Seiten indexieren
als Google, was aber auf die schnellere Indizierung von Google
zurückzuführen sein soll. Mitte des Jahres kam nämlich McAfee noch zu
dem Schluss, dass Yahoo die meisten Treffer zu risikoreichen Seiten liefert.
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